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Workshop Energy Flexible Buildings

Workshop Energy flexible buildings auf der ISH 2017

Ausführliche Beschreibung

Der Ausbau der erneuerbaren Energien hat vielfältige Auswirkungen auf das gesamte Energiesystem. Die Funktion der einzelnen Bausteine – Erzeuger, Verbraucher und Speicher – sowie deren Zusammenspiel werden neu definiert. Auch Gebäude nehmen eine veränderte Rolle ein. Sie müssen zunehmend flexibler auf die Voraussetzungen im Energiesystem reagieren, sich stärker an der Energieproduktion als am -bedarf orientieren. In der IEA EBC Annex 67 wurden ihre Anpassungsfähigkeit an das verfügbare Energieangebot sowie ihre Flexibilität hinsichtlich der Netzentlastung untersucht. Der Workshop am 14. März 2017 auf der ISH in Frankfurt wird das Thema weiter verfolgen und mit seinen Ergebnissen dazu beitragen, eine geeignete Definition und Methode zur Charakterisierung der Energie-Flexibilität in Gebäuden zu entwickeln.

Programm und Anmeldung

Der Workshop ist unentgeltlich und kann ohne Anmeldung mit dem ISH-Ticket besucht werden. Veranstaltung und Vorträge werden in Englisch gehalten.

Weitere Infos zur Veranstaltung …

Veranstalter

Fraunhofer-Institut für Solar Energiesysteme und Messe Frankfurt

Hintergrund: FlexControl

Im seit Anfang 2016 laufenden Forschungsprojekt FlexControl werden neuartige, praxistaugliche Betriebsführungsstrategien für eine energieeffiziente und netzdienliche Wärme- und Kälteversorgung von Neubau- und Bestandsgebäuden in den Sektoren Gewerbe, Handel und Dienstleistungen entwickelt. Um die notwendigen Anforderungen der Anlagenbetreiber an den realen Betrieb adäquat zu erfassen, wurde eine Umfrage von Gebäude- und Anlagenbetreibern im GHD-Sektor durchgeführt. Diese Umfrage soll die Bereitschaft und Motivation von Gebäudebetreibern für einen netzdienlichen Anlagenbetrieb bei unterschiedlichen Anreizmodellen untersuchen. Daran anknüpfend werden Regelstrategien für reale Anlagen mit Hilfe von Simulationsmodellen und gekoppelten Optimierungsalgorithmen hinsichtlich eines netzdienlichen Betriebs bestimmt. Aus dem optimalen Systemverhalten werden einfacher anwendbare und daher praxisnähere Regeln mittels Betriebsmustererkennung abgeleitet. Diese Regeln werden zunächst in sogenannten "Hardware in the Loop" (HiL)-Testständen und anschließend im realen Gebäudebetrieb von drei Demonstratorgebäuden hinsichtlich ihrer Praxistauglichkeit getestet.

 

Bildnachweis

Fraunhofer ISE, Messe Frankfurt
 


Zusätzliche Informationen: