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2. EnBop-Forum: IK-Technologien für Gebäude

Kurzübersicht
Termin: 10. November 2011
Ort: Stuttgart
Forscher aus dem EnOB-Forschungsbereich Energetische Betriebsoptimierung, kurz EnBop, und eingeladene Praktiker diskutieren in Stuttgart die Chancen innovativer Technologien und Werkzeuge bei der Betriebsführung von Gebäuden. Ein Schwerpunkt des 2. EnBop-Forums sind Informations- und Kommunikationstechnologien für den Gebäudebetrieb. Die Veranstaltung ist als Workshop angelegt und auf 30 Teilnehmer begrenzt. Sie wird organisiert durch das IGS – Institut für Gebäude- und Solartechnik der TU Braunschweig in Zusammenarbeit mit dem Steinbeis-Transferzentrum Energie-, Gebäude- und Solartechnik in Stuttgart.
Ausführliche Beschreibung
Mit dieser Veranstaltung sollen Forschung und Praktiker aus den Bereichen Gebäudeplanung und –betrieb, Gebäudeautomation und Softwaredesign einmal intensiver miteinander ins Gespräch kommen. Dabei geht es um die in der Praxis konkret zu bewältigenden Herausforderungen durch die neuen Klimaschutzziele und die Potenziale der Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft für das Energieoptimierte Bauen und Betreiben von Gebäuden. Details zum Programm in Kürze hier.
Veranstaltungsbericht (16. 11. 2011)
Die Referenten Prof. Ursula Eicker von der Hochschule für Technik Stuttgart, Ralph Mehler von Imtech Building Management Solution, Nicolas Rèhault vom Fraunhofer ISE, Margit Fluch vom B.A.U.M.-Forschungsprojekt naerco, Prof. Michael Beigl vom KIT und Stefan Plesser von der synavision GmbH zeigten die Bedeutung von Informations- und Kommunikationstechnologien für einen optimierten Gebäudebetrieb.
Dabei wurden einige der neuesten Werkzeugentwicklungen zur Betriebsoptimierung und –überwachung im Kontext des EnOB-Forschungsbereichs EnBop, Energetische Betriebsoptimierung, präsentiert. Ergänzt wurde dies durch Berichte zu praktischen Erfahrungen mit gewerblichen und öffentlichen Gebäuden. Außerdem wurden innovative Sensor-, Funk- und Software-Technologien im Kontext aktueller Entwicklungen diskutiert: Smart Homes, Smart Metering und Smart Grids. Als Herausforderung wurde die im Zuge dieser Entwicklung zunehmende technische Komplexität benannt, dies sei aber zugleich eine Chance. Nur zu oft verhinderten Fehler in der Planung und im laufenden Gebäudebetrieb, dass die gebäudetechnischen Systeme beherrscht werden. Aber mit neuen Systemen und Werkzeugen könne die Performance von Gebäuden deutlich gesteigert werden, sofern sinnvoll eingesetzt und optimal betrieben.
Im Veranstaltungsflyer findet sich neben dem detaillierten Programm auch eine Teilnehmerliste.
Hintergrund
Auch bei bestehenden Gebäuden liegt in Sachen Effizienz einiges im Argen. Für den Gebäudebetreiber haben störungsfreie Funktion und Nutzerkomfort Priorität, ein energieeffizienter Betrieb steht oft nicht einmal in seinem Pflichtenheft. Dabei könnten in vielen Gebäuden allein durch eine veränderte Betriebsführung oder andere geringinvestive Maßnahmen der Strom- und Wärmeverbrauch um 10 bis 20% reduziert werden.
Im Fokus des EnBop-Forschungsbereichs steht die Optimierung von Gebäuden und das damit erreichbare Performance-Potenzial im Betrieb. Im Mittelpunkt der Forschungsprojekte stehen Fallstudien zur Betriebsführung innovativer Gebäude, Systeme oder Komponenten. Darüber hinaus werden Methoden zur verbesserten Betriebsführung von Gebäuden erprobt und neuartige Werkzeuge und Dienstleistungskonzepte entwickelt. Ein besonderer Fokus liegt auf der Dauerhaftigkeit und Wirtschaftlichkeit der Optimierung, die maßnahmen- und gebäudespezifisch untersucht werden.

