Hauptinhalt:
Vereinfachungen für die energetische Bewertung von Gebäuden

Kurzübersicht
Autor: Markus Lichtmeß
Verlag: Bergische Universität Wuppertal
Die energetische Bilanzierung von Nichtwohngebäuden macht in der Regel eine umfangreiche Zonierung der Gebäude und damit verbunden eine zeitaufwändige Ermittlung der Hüllflächen erforderlich. Gegenstand der vorliegenden Arbeit ist die Entwicklung und Validierung von Vereinfachungsansätzen, sodass eine konsequente Energieplanung vom Planungsbeginn bis zur Gebäudezertifizierung auch bei komplexen Gebäuden mit vertretbarem Aufwand durchführbar wird.
Ausführliche Beschreibung
Dazu wird ein vereinfachtes Verfahren vorgestellt, mit dem die Erfassung der Gebäudehülle in Anlehnung an ein 1-Zonen-Modell erfolgen kann, während die energetische Bilanzierung im Mehr-Zonen-Modell stattfindet. Die beiden grundlegenden Arbeitshypothesen dabei sind, dass eine ausreichend gute Korrelation zwischen der thermischen Hüllfläche und der Energiebezugs- bzw. Zonenfläche vorliegt und dass eine automatisierte Verteilung der Hüllflächen auf die Zonen nur einen vernachlässigbaren Fehler im berechneten Energiebedarf bewirkt. Zwei Methoden werden dazu diskutiert. Beim einfachen Verfahren wird die Gebäudehüllfläche automatisch über einen vorgegebenen Algorithmus auf die Zonen aufgeteilt. Das erweiterte Verfahren erlaubt von der Zonenebene aus Präzisierungen bei der Verteilung mit unterschiedlichem Detailierungsgrad.

