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Korrosion in Heiz- und Kühlsystemen

Korrosion in Heiz- und Kältesystemen - Artikel im BTGA-Almanach 2016

Ausführliche Beschreibung

Der Trend im Bau von Heiz- und Kühlsystemen geht hin zu Flächenübergabesystemen und modernen Installationen mit Pressverbindungen und Kunststoffbauteilen. Dies hat einige Vorteile bei der Installation und für die Wärme- bzw. Kälteübergabe, besonders in Niedrig-Exergie-Systemen. Derartige Systeme lassen im Gegensatz zu klassischen Anlagen jedoch oft einen geringfügigen Eintritt von Sauerstoff zu. Das kann dazu führen, dass dauerhaft Korrosionsprozesse ablaufen – zunächst unbemerkt. Die Folgen können Effizienz- Effizienz- und Leistungseinbußen sein, die von verstopften Ventilen und Teilbereichen (z. B. Kapillarrohrmatten), Pumpen sowie Belägen auf Wärmetauschern herrühren. Mit entsprechenden Folgen für die Nutzung ist im schlimmsten Fall die Versorgung mit Wärme und Kälte in den betroffenen Bereichen nicht mehr möglich.

Diese Effekte waren von klassischen Heizungsanlagen nicht bekannt. In geschlossenen Anlagen aus Schwarzstahl ist anfänglich enthaltener Sauerstoff nach kurzer Zeit aufgebraucht. Die bei geringen Sauerstoffkonzentrationen ablaufenden Korrosionsreaktionen erhöhen den pH-Wert und werden daher stark verlangsamt. In modernen Anlagen besteht zunehmend das Risiko, dass diese schützenden und stabilisierenden Effekte nicht eintreten und die Systeme Schaden nehmen.


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