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01. Aug 2008 - Phase II: Feldstudie zur Nutzerzufriedenheit in Gebäuden setzt neue Akzente

Kurz�bersicht
Wie zufrieden sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Büro-Arbeitsplatz mit Komfortbedingungen wie Temperatur, Luftqualität oder Licht? Am Fachbereich Bauphysik und Technischer Ausbau der Universität Karlsruhe werden Befragungen zur Nutzerakzeptanz mit einem erweiterten Gebäudespektrum sowie unter Einbeziehung des Facility Managements fortgesetzt. Die Studie erfolgt im Rahmen der EnOB-Begleitforschung uns setzt mit der aktuellen Erhebungswelle bis 2011 neue Akzente. Dafür werden noch Bürogebäude gesucht. Eine Teilnahme kann sich lohnen, weil die jeweils an die Gebäudeeigentümer übermittelten Ergebnisse Ansatzpunkte für einen optimierten Gebäudebetrieb bieten.
Ausf�hrliche Beschreibung
Bürogebäude haben oft eine wichtige Funktion in der Außendarstellung von Unternehmen. Immer jedoch sind sie der Ort, wo die Mitarbeiter die gewünschte Wertschöpfung für das Unternehmen erbringen müssen – und zwar Tag für Tag. Es hat sich schon seit langem herumgesprochen, dass sich die Arbeitsproduktivität durch das räumliche Arbeitsumfeld beeinflussen lässt. Doch welche Faktoren im Einzelnen hierfür maßgeblich sind, ist nur schwer exakt zu fassen.
In einer ersten Phase der Feldstudie wurde die Nutzerzufriedenheit auf Basis von Nutzerbefragungen in hoher Detailschärfe erfasst und mögliche Einflussparameter evaluiert. Die Befragungen von über 1.000 Mitarbeitern in 24 Gebäuden wurden insbesondere in EnOB-Modellprojekten durchgeführt, die einem intensiven Monitoring unterzogen werden. So konnte die Wechselwirkung zwischen Raumklima und Zufriedenheit genau untersucht werden. Die Ergebnisse sind dokumentiert in der Publikation "Nutzerzufriedenheit in Bürogebäuden - eine Feldstudie".
Neue Akzente
In der jetzt anlaufenden zweiten Phase werden neue Akzente gesetzt:
1. Neben Neubauten und sanierten Gebäuden werden jetzt auch Bestandsgebäude in die Untersuchungen zur Nutzerakzeptanz und zum Nutzerverhalten einbezogen. Die Datenbasis soll damit verbreitert werden.
2. Neben der Nutzersicht wird jetzt auch das Facility Management der untersuchten Gebäude befragt. In Interviews sollen aus der Perspektive der Bewirtschaftung und des Beschwerdemanagements weitere Erkenntnisse für eine möglichst umfassende Bewertung der Gebäudeperformance gewonnen werden. Wie gut ein Gebäude „funktioniert“ und ob die angestrebte energetische Qualität erreicht oder gehalten werden kann, kommt dabei nicht zuletzt der Informationstechnik zu. Es soll daher auch untersucht werden, ob für die Energiebilanzierung oder für das Erkennen von Optimierungspotenzial technischer Prozesse Software-Systeme eingesetzt werden und wie gut diese zur Datenerfassung und Datenvisualisierung geeignet sind.
3. Einen weiteren Schwerpunkt setzt die Befragung mit der Kunden- und Serviceorientierung im Facility Management. Hierbei sind strukturelle Bedingungen für die Kommunikationswege zwischen den Nutzern im Gebäude und Vertretern des Facility Managements von besonderem Interesse. Denn es geht darum, wie schnell Probleme vor Ort behoben und Dienstleistungen angemessen umgesetzt werden können.
Kontakt
Haben Sie Interesse mit Ihrem Gebäude an der Studie "Nutzerzufriedenheit in Gebäuden - Phase II" teilzunehmen? Dann nehmen Sie Kontakt auf mit
Universität Karlsruhe
Fachgebiet Bauphysik & Technischer Ausbau fbta
Englerstr. 7, 76131 Karlsruhe
Tel. 0721 / 608-2178
info(at)fbta.uni-karlsruhe.de
www.fbta.uni-karlsruhe.de

