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07. Okt 2009 - Internationales Klassentreffen in Wuppertal

Kurzübersicht
Annähernd 100 Gebäudeexperten aus der ganzen Welt trafen sich in Wuppertal. Vom 5. bis 9. Oktober wird in zwei Arbeitsgruppen getagt: Zum einen „Task 40 Toward Net Zero Energy Solar Buildings“ und zum anderen „Task 41 Solar Energy and Architecture“. Beide Arbeitsgruppen sind verankert im Solar Heating & Cooling Programm der Internationalen Energie-Agentur (IEA). Heute trafen sich beide Gruppen zu einer gemeinsamen, öffentlichen Präsentationsveranstaltung. In der auf dem Campus der Bergischen Universität Wuppertal gelegenen Pauluskirche kam es zu einem Austausch der beiden internationalen Forschungsnetzwerke.
Ausführliche Beschreibung
In den letzten Jahren wurden national und international Gebäude und Siedlungsprojekte realisiert, die sich dem vollständigen Ausgleich ihres Energiebezugs für den Betrieb oder der damit verbundenen CO2-Emissionen im Rahmen einer jährlichen Bilanzierung widmen. Die Etiketten sind zahlreich: Sie lauten Nullenergiehaus, Plusenergiehaus, Nullemissionshaus, oder auch net zero energy building, zero carbon or carbon neutral building, equilibrium building… Im Rahmen eines Projektes der International Energy Agency IEA unter dem Titel "Towards Net Zero Energy Solar Buildings" werden dazu methodische Arbeiten ebenso durchgeführt wie Demonstrationsgebäude evaluiert. Nationaler Vertreter ist die Universität Wuppertal mit dem Lehr- und Forschungsgebiet Bauphysik und Technische Gebäudeausrüstung (b+tga). Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) fördert diese Tätigkeit im Rahmen der Forschungsinitiative Energieoptimiertes Bauen, kurz EnOB.
Ein weiteres Projekt im Rahmen der IEA widmet sich seit Ende 2008 unter dem Titel Solar Energy & Architecture der Verbesserung von Solarsystemen und Gebäudeplanungen. Zielsetzung sind Synergieeffekte von Energieeinsparmaßnahmen und Architektur. Solarsysteme sollen hierbei im Gebäudebestand und bei Neubauten stärker Eingang finden in die Baupraxis. Diese Arbeiten werden in Deutschland von der HTW Berlin und dem Fraunhofer ISE begleitet.

