Hauptinhalt:
01. Okt 2009 - EnOB-Sommerakademie 2009: Studenten entwickeln neues Projekt
Kurzübersicht
Gestern endete die von der Forschungsinitiative EnOB veranstaltete Sommerakademie 2009. Unter dem Motto "Architektur mit Energie" richtete sich diese Weiterbildungsveranstaltung an Studierende der Fachrichtung Architektur. Für 32 Studierende galt es nun, für ein konkretes Gebäude im Wuppertaler ELBA-Areal ein neue Nutzung zu finden und das Sanierungsprojekt bis zum Vorentwurf zu entwickeln. Die beeindruckenden Arbeitsergebnisse wurden gestern vor dem Rektor der Bergischen Universität, Vertretern der Stadt, der Wirtschaftsförderung sowie vor Immobilienentwicklern präsentiert.
Ausführliche Beschreibung
Wie bringt man Architekturstudenten das Thema Energieoptimiertes Bauen näher? Ganz einfach: Man nehme ein reales Projekt, eine reizvolle Planungsaufgabe in einem charmanten Veranstaltungsort, man gebe renommierte Referenten hinzu, sorge für eine intensive Betreuung und mische das Ganze mit interessanten Exkursionen. So geschehen vom 21. bis zum 30. September 2009 mit der EnOB-Sommerakademie "Architektur mit Energie". Konzipiert und organisiert wurde die Sommerakademie gemeinsam von den Architekturfakultäten der Universitäten Wuppertal, Karlsruhe und Dresden.
Veranstaltungsort war die Huppertsberg Fabrik, ein für Wuppertal typisches Geschossfabrikgebäude aus den Anfängen des 20ten Jahrhunderts. Die stillgelegte Fabrik entwickelte sich in den letzten Jahren zu einer attraktiven Adresse für Veranstaltungen und Büros aus der Kreativbranche. Der gewählte Ort sollte die Teilnehmer inspirieren, bestand doch die Aufgabe darin, für ein ähnliches Gebäude auf dem so genannten ELBA-Areal zunächst eine neue Nutzung zu finden und in der Folge einen Vorentwurf zu entwickeln. Projektaufgabe war es, eine hervorragende Architektur zu entwickeln, die gleichzeitig hohen Komfort bietet bei minimiertem Energiebedarf und geringen Betriebskosten.
Zusätzliche Anregungen erhielten die Teilnehmer tagsüber auf Exkursionen zu herausragenden Demonstrationsprojekten in der Region und vielleicht auch über Nacht im frisch sanierten Passivhaus-Studentenwohnheim „Neue Burse“, in dem die Teilnehmer untergebracht waren. Während der intensiven Betreuung lernten die Teilnehmer den zielgerichteten Umgang mit Simulationswerkzeugen kennen, um ihre Entwürfe in Bezug auf bauklimatische und energetische Aspekte zu optimieren. Wertvolle entwurfliche Unterstützung boten die Architekten Dietmar Riecks aus Bochum (Solvis Nullemissionsfabrik) und Michael Müller aus Wuppertal (Studentenwohnheim "Neue Burse").
Nach dem Erfolg der ersten EnOB-Sommerakademie steht nun für die Organisatoren fest, dass diese Veranstaltung im nächsten Jahr fortgesetzt werden soll: Und hier kommt der Hinweis zur EnOB-Sommerakademie 2010 in Dresden.

