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07. Okt 2011 - Energy Efficiency Center als aktuelle Technologiereferenz

Kurzübersicht
Heute erfolgte die Grundsteinlegung für das neue Institutsgebäude des ZAE Bayern. Das Institut begrüßte dazu rund 100 Gäste aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zu den Feierlichkeiten. In dem Neubau am Standort Würzburg werden verschiedene neuartige Materialien, Komponenten und Systeme eingesetzt. Es soll als EnOB-Modellprojekt ein experimentelles Forschungsgebäude werden, womit zugleich die breite Anwendbarkeit neuer Technologien in Sanierung und Neubau erprobt und demonstriert werden kann.
Ausführliche Beschreibung
Die Grundsteinlegung erfolgte unter Anwesenheit von Dr. Knut Kübler, Referatsleiter Energieforschung im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Katja Hessel, Staatssekretärin im Bayerischen Ministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie, Georg Rosenthal, Oberbürgermeister der Stadt Würzburg, Prof. Dr. Vladimir Dyakonov, Vorstandsvorsitzender des ZAE Bayern, sowie Architekt Thomas Rampp von Lang Hugger Rampp Architekten.
Bereits im Frühjahr gruben sich die Bagger in den Baugrund des Konversionsgeländes „Am Hubland“ in Würzburg, um Platz für die Gründung des Gebäudes zu schaffen. Nur ein Jahr nach dem Start der Planungen wurde nun mit den Rohbauarbeiten begonnen. Schon Ende 2012 soll das Gebäude fertiggestellt sein. Bis dahin entstehen auf zwei Stockwerken verteilt insgesamt 3.400 Quadratmeter Geschossfläche mit Laboren, einem Technikum, Büroflächen und einem öffentlich zugänglichen Infocenter. Das Gebäude soll sich durch die Vielzahl der eingesetzten neuartigen Energieeffizienztechnologien auszeichnen und damit national und international zu einem Referenzobjekt avancieren.
Thomas Rampp, der federführende Architekt, unterstrich in seiner Rede die Herausforderung und die einmalige Chance, ein solch zukunftsorientiertes Gebäude mit Leuchtturmcharakter planen zu dürfen. Die einzigartige Kombination innovativer Technologien, Materialien und Komponenten stelle eine Entwurfsaufgabe dar, die ein Höchstmaß an Sensibilität erfordere. Denn zum einen sei ein funktionsfähiges, effizientes und wirtschaftliches Gebäude zu erschaffen, zum anderen soll es auch an den Ort passen im neuen Leighton-Barracks-Areal und dort ein erster Baustein sein für eine nachhaltige und ökologische Stadtentwicklung.
Die Innovationen im Einzelnen: Textile Gewebe und Folien, Vakuumisolierglas, Vakuumisolierpaneele, neuartige Fensterrahmen und Fassadensysteme, Phasen-Wechsel-Materialien, Aerogele, neuartige Solarkollektoren, Strahlungskühlung, Sorptionskühlsysteme etc.
Architektur: Lang Hugger Rampp Architekten
Planung der Gebäudetechnik: Ebert-Ingenieure
Tragwerksplanung und Projektsteuerung: SSF Ingenieure
Weitere Informationen zum Gebäude in Kürze hier auf dieser Website sowie unter www.energy-efficiency-center.de.

