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Schaltbare Architekturverglasung mit elektrochromen Schichten

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Bürosituation mit raumhoher Verglasung. Links: das elektrochrome Glas im eingedunkelten Zustand, rechts: das Glas im hellen Zustand.
© EControl-Glas GmbH & Co. KG
Stufenlos von 10 auf 60 Prozent Transmission: Mit elektrochromen Schichten lassen sich die optischen Eigenschaften von Gläsern verändern, indem eine elektrische Spannung angelegt wird. Die Lichttransmission kann stufenlos reduziert werden, jedoch nur bis zu einer bestimmten Abdunklung ins Blaue. Dabei ist die Durchsicht immer gewährleistet. Mit diesem Forschungsprojekt soll die Produktion von elektrochromer Verglasung optimiert werden. Der Energieaufwand soll um etwa 70 Prozent reduziert und die Kosten über eine erweiterte Automation gesenkt werden. Auch will man zugleich die optischen Eigenschaften verbessern, indem der so genannte Schalthub erweitert wird auf nunmehr 10 Prozent Transmission im dunklen und 60 Prozent im hellen Zustand.
Projektsteckbrief
| Offizieller Projekttitel | Entwicklung energieminimierter Verfahren zur Herstellung elektrochromer Verglasungen |
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| Laufzeit | 07/2010 bis 07/2013 |
| Technologiestatus | |
| Schwerpunkte |
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Projektbeschreibung
Elektrochrome Verglasungen werden seit Jahren entwickelt und sind inzwischen in vielen Pilotprojekten eingebaut und erprobt worden. In den letzten Jahren wurde die Basisversion eines elektrochromen Verbundglases entwickelt und von dem Unternehmen EControl-Glas als Produkt verfahrenstechnologisch umgesetzt. Mit der Errichtung eines Produktionsstandortes in Plauen können jetzt die Verfahrensschritte integriert und optimiert werden.
Fokus
Elektrochrome Verglasungen (EC-Verglasung) können bei verglasten Gebäuden einen Beitrag zur Energieeinsparung leisten. Dabei muss in der Gesamtbilanz die zur Herstellung dieser Verglasung benötigte Energie beachtet werden, weil elektrochrome Verglasungen bislang einige energieintensive Herstellungsschritte beinhalten: Vorspannen der Gläser, die Durchführung der Beschichtungen im Hochvakuum sowie die Aktivierung der schaltbaren Schichten.
Die Aktivierung der EC-Verglasung dient zur Erzeugung beweglicher Ladung. Nach dem Stand der Technik ist dieser Prozess nicht nur mit einem hohen Energieverbrauch verbunden sondern auch zeitintensiv, wodurch die Aktivierung als Engpass in der gesamten Prozesskette angesehen werden muss. Im Zuge dieses Projektes soll nach Wegen gesucht werden, die Aktivierung energetisch und zeitlich deutlich zu verkürzen.
Mit dem Vorspannen der Gläser (Härtung) soll thermischer Bruch unter den Einsatzbedingungen in Gebäuden verhindert werden. Eine alternative Lösung wäre die Verwendung von Laser geschnittenen Glastafeln, die eine höhere Biegebruchstabilität aufweisen. Im Rahmen des Projektes muss gezeigt werden, dass per Laser geschnittene Gläser den besonderen Anforderungen und Eigenschaften der elektrochromen Verglasungen standhalten: Verhinderung des thermischen Bruches und Schutz der Glaskanten gegen Rissbildung. Bei der Herstellung der notwendigen dünnen Schichten werden zudem alternative Materialien und Technologien geprüft, um die Energieeffizienz des Verfahrens wesentlich verbessern zu können.
Erfolge
Dimmbares Sonnenschutzglas EControl in 2-fach und 3-fach Isolierglasausführung ist auf der Basisvariante eines elektrochromen Verbundglases verfügbar. Zahlreiche Varianten von Modellscheiben (Dreieck, Trapez Kreis) sind ebenfalls realisierbar.
Die EC-Verbundscheibe kann mit zusätzlichen Scheiben laminiert werden.
Seit Ende 2006 wurden bereits zahlreiche Bauprojekte mit EControl Verglasung ausgestattet. (siehe Referenzliste auf www.econtrol-glas.de)
Meilensteine
Informationen hierzu im weiteren Projektverlauf
Anwendung
Informationen hierzu im weiteren Projektverlauf





