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Energieoptimiertes Bauen im Neubau

All diese Neubauten sind Schritte in Richtung »Gebäude der Zukunft«. Mit einer Palette von neuen Konzepten, Materialien und Technologien werden die Möglichkeiten und Facetten von Energieoptimiertem Bauen demonstriert. Ob Büro- und Verwaltungsgebäude oder Produktionshalle – alle Bauten sind konzipiert für maximalen Arbeitsplatzkomfort und minimalen Energiebedarf. Sie werden über eine längere Nutzungsdauer wissenschaftlich evaluiert und im laufenden, völlig normalen Betrieb optimiert. Die Projektdarstellung wird hier laufend erweitert und folgt den Projektphasen von ›Geplant‹, ›Gebaut‹, ›In Betrieb‹ und ›Evaluiert‹ bis ›Optimiert‹.

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Die beiden baugleichen Einfamilienhäuser in Freiberg setzen auf eine vollständig regenerative Versorgung mit Strom und Wärme. Foto aus dem Sommer 2014.
Gebäudetyp Kleinere Wohngebäude
Projektstatus: Phase 4
Rahmenprojekt EnBau

Einfamilienhäuser mit regenerativer Strom- und Wärmeversorgung

Klimaneutrale Gebäudekonzepte sind aufgrund aktueller energiepolitischer Vorgaben von EU und Bundesregierung mehr denn je gefragt. In Freiberg wurde die Performance zweier als energieautarke Gebäude konzipierter Einfamilienhäuser zwei Jahre lang wissenschaftlich untersucht. Für zwei unterschiedliche Nutzungsprofile kann gezeigt werden, dass hohe solare Deckungsgrade insbesondere bei der Stromversorgung und auch bei der Wärmeversorgung möglich sind.

Passivhaus in Holzbauweise: Südansicht mit Eingangsbereich und Solarthermie-Fassade an der Südseite der Aula
Gebäudetyp Kindergärten, Schulen
Projektstatus: Phase 3
Rahmenprojekt EnBau

Nullenergie-Grundschule in Holzbauweise

In Halle wurde eine Schule als Passivhaus in Holzbauweise gebaut. Der Schulträger, eine kirchliche Stiftung, wollte ökologische Baustoffe verwenden und mit dem energieoptimierten Gebäudekonzept einen hohen Lernkomfort bei überschaubaren Betriebskosten sicherstellen. Die Gebäudehülle mit sehr hohem Wärmeschutzstandard und vierfachverglasten Kastenfenstern sorgt für einen bereits niedrigen Wärmebedarf, welcher mithilfe der Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung weiter gesenkt wird.

Das neue Zentralgebäude der Leuphana Universität wurde vom Architekten Daniel Libeskind entworfen. Das Gebäude in einer Visualisierung, es wird derzeit gebaut.
Gebäudetyp Sonstige öffentliche Gebäude
Projektstatus: Phase 1
Rahmenprojekt EnBau

Nachhaltiges Unigebäude im klimaneutralen Campusverbund

Der spektakuläre Neubau des Zentralgebäudes der Leuphana Universität Lüneburg interpretiert energieoptimiertes Bauen einmal anders. Der Anspruch auf ökologische und soziale Nachhaltigkeit zeigt sich konzeptionell in der Vermeidung von Kühlbedarfen und minimierte Strombedarfe für Belüftung und Beleuchtung. Bemerkenswert ist hierbei die freie Lüftung über öffenbare Fenster in Kombination mit einer selbstverschattenden Fassade und schaltbarer Verglasung.

Neubau Uniklinikum Frankfurt: Das Uniklinikum Frankfurt aus der Vogelperspektive
Gebäudetyp Gebäude mit spezieller Nutzung
Projektstatus: Phase 1
Rahmenprojekt EnBau

Energieeffizienzstrategie für Krankenhausneubau

Krankenhäuser sind Gebäude mit einem weit überdurchschnittlichen Energieverbrauch. Das liegt in erster Linie an dem betriebsbedingt hohen Energiebedarf. Das Projekt „Krankenhaus Plus“ will Energieeffizienzstrategien für Krankenhäuser und deren Betrieb entwickeln. Dabei werden einzelne Krankenhäuser detaillierter untersucht. Eines davon ist das Universitätsklinikum in Frankfurt am Main. Für den zweiten Bauabschnitt ist ein Neubau vorgesehen, der sich sich aktuell im Entwurfsstadium befindet. Das Gebäude soll funktionell und energetisch optimiert geplant, gebaut und betrieben werden.

Plusenergie-Kinderhaus Höhenkirchen: Die kleinen "Nutzer" dieses Gebäudes können hautnah miterleben, was es bedeutet, wenn eine Gebäude mehr Energie erzeugt, als es verbraucht.
Gebäudetyp Kindergärten, Schulen
Projektstatus: Phase 3
Rahmenprojekt EnBau

Energieinnovationen im Plusenergie-Kinderhaus

Die „Arche Noah“ ist ein Kinderhaus, das sowohl architektonisch, bauökologisch als auch bautechnologisch und energetisch besonders vorbildhaft konzipiert ist. Das im August 2013 fertiggestellte Plusenergie-Gebäude soll mehr Energie erzeugen als seine Bewohner verbrauchen. Dazu ist nicht allein eine große Photovoltaik-Anlage zur Energiegewinnung notwendig – das Gebäudekonzept enthält zudem einige innovative Systeme und Komponenten für den besonders energieeffizienten Umgang mit Wärme und Strom.

Das neue Energiezentrums an der BTU Cottbus in der rückwärtigen Ansicht von Westen
Gebäudetyp Gebäude mit spezieller Nutzung
Projektstatus: Phase 5
Rahmenprojekt EnBau

Büro- und Laborneubau nutzt Abwärme und Erdwärme

Das Gebäude sollte besonders energieeffizient sein und die Anforderungen der Energieeinsparverordnung deutlich unterschreiten. So wird für die Wärmeversorgung des Gebäudes Abwärme aus Server- und Multimediaräumen eines benachbarten Gebäudes genutzt sowie Erdwärme mittels einer Wärmepumpe. Die Erdsonden unterstützen auch die Klimatisierung des Gebäudes und die Versorgung mit Prozesskälte.

EnOB: EnBau-Projekt BSU Hamburg
Gebäudetyp Büro- und Verwaltungsgebäude
Projektstatus: Phase 3
Rahmenprojekt EnBau

Herausragende Architektur mit Nachhaltigkeitszertifikat

Der 2013 fertiggestellte Neubau der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt beherbergt etwa 1.400 Mitarbeiter und soll mit seiner architektonischen Qualität zur städtebaulichen Entwicklung des bislang etwas vernachlässigten Stadtteiles Wilhelmsburg beitragen. Das Dienstleistungs- und Verwaltungsgebäude ist auch Bestandteil der Internationalen Bauausstellung Hamburg (IBA). Das aus einem Hochhaus und zwei Flügelbauten bestehende Gebäudeensemble soll beispielhaft energieeffizient, nachhaltig und zugleich kostengünstig sein.

Am 21. 6. 2013 wurde das Energy Efficiency Center in Würzburg feierlich eingeweiht. Es ist das neue Zuhause des Forschungsinstituts ZAE Bayern. Mit seinem Institutsneubau unweit des Hubland-Campus wollen Forscher viele neue Technologien demonstrieren.
Gebäudetyp Gebäude mit spezieller Nutzung
Projektstatus: Phase 3
Rahmenprojekt EnBau

Energy Efficiency Center als Technologiereferenz

Es ist kein gewöhnliches Gebäude: Mit seinem Neubau in Würzburg will ein Forschungsinstitut innovative Materialien, Systeme und Technologien experimentell testen und deren Einsatzmöglichkeiten für Neubauten und den Gebäudebestand wissenschaftlich evaluieren. Dazu werden neuartige, prototypische Baumaterialien, Bausysteme und Technologien eingesetzt, die sich allesamt für eine energieeffiziente und Ressourcen schonenden Bauweise nutzen lassen.

Gebäudetyp Sonstige öffentliche Gebäude
Projektstatus: Phase 5
Rahmenprojekt EnBau

Hochschulgebäude mit innovativem Energiesystem

Mit dem Neubau erweitert die Fachhochschule Erfurt ihren traditionsreichen „Grünen Campus“ um ein modernes Lehr- und Laborgebäude für die Fakultät Gartenbau, Landschaftsarchitektur und Forst. Das Energiekonzept des Gebäudes zeichnet sich durch verschiedene innovative Ansätze aus, die einen besonders energieeffizienten Gebäudebetrieb erlauben sollen. Unter Nutzung von Fernwärme als Antrieb einer Adsorptionswärmepumpe gelingt die kombinierte Nutzung einer Regenwasserzisterne als regeneratives Wärme- und Kältereservoir und die Abwärmenutzung der zentralen EDV-Technik.

Energieeffizienter und nachhaltiger Neubau Z3 der Ed. Züblin AG in Stuttgart: Nach dem „Z1“ und dem „Z-Zwo“ will die Ed. Züblin AG in Stuttgart mit dem „Z3“ erneut ein Zeichen setzen – diesmal für das energieoptimierte und nachhaltige Bau
Gebäudetyp Büro- und Verwaltungsgebäude
Projektstatus: Phase 3
Rahmenprojekt EnBau

Bürogebäude Z3 als Labor für nachhaltiges Bauen

Das „Z3“ der Ed. Züblin AG ist ein Bürogebäude mit innovativen Konzepten in Baukonstruktion und Gebäudetechnik. Das global agierende Bauunternehmen wollte mit dem Neubau mehr Raum für seine Mitarbeiter am Standort Stuttgart schaffen – und errichtete zugleich für das eigene Unternehmen ein Labor für nachhaltiges Bauen. Auch sollten mit dem Z3 die beiden Bestandsgebäude „Züblin-Haus“ und „Z-Zwo“ städtebaulich zu einer Einheit verbunden werden. Gleichzeitig hat das Z3 mit seiner Fassade in modularer Holzrahmenkonstruktion einen eigenständigen Auftritt.


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