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Gebäude der Zukunft auf der BAU 2011

Flash ist Pflicht!

 

Ein Schwerpunkt der BAU 2011 waren in diesem Jahr Konzepte und Lösungen für nachhaltige und klimaneutrale Gebäude. Dies gilt sowohl für die eigentliche Messe als auch für das umfangreiche Rahmenprogramm. So stellte die Forschungsinitiative EnOB am 18. und 19. Januar 2011 in dem Forschungssymposium »Gebäude der Zukunft« neue Konzepte, Methoden und Modellprojekte aus der Forschung vor.

Ein Highlight war hierbei sicherlich die Präsentation von richtungsweisenden Gebäudeprototypen aus dem europäischen Hochschulwettbewerb Solar Decathlon Europe. Das bestplatzierte deutsche Gebäude aus Rosenheim war auch in natura zu besichtigen – und für viele Messebesucher ein Ort zum Staunen und Nachdenken zugleich. Ein Veranstaltungsbericht in Text und Bildern zeigt die wichtigen Akzente der Veranstaltung …

1. Viermal »Gebäude der Zukunft«

Es ist ein kleines Haus, das Gebäude der Zukunft, besonders wenn es in München so direkt neben den riesigen Messehallen steht. Es war für die Messe BAU 2011 auf der Freifläche aufgebaut worden. Die Hochschule Rosenheim konnte damit im Hochschulwettbewerb Solar Decathlon Europe punkten und in diesem „architektonischen Zehnkampf“ einen viel beachteten zweiten Platz erreichen. Der „Sieger der Herzen“ in Madrid war auch in München ein echter Besuchermagnet für das Fachpublikum und für viele interessierte Laien …

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2. Auf dem Weg zu klimaneutralen Gebäuden

Die Pläne sind ehrgeizig: Heute schon steht fest, dass in Europa ab 2020 alle Neubauten klimaneutral sein müssen. Auch wenn an der genauen Ausgestaltung der Anforderung „Klimaneutralität“ in Berlin und Brüssel noch gearbeitet wird, geht der Trend für Neubauten jetzt sehr deutlich in Richtung Null- und Plusenergiegebäude. Auf dem Symposium der Forschungsinitiative EnOB wurden neue Konzepte, Materialien, Systeme und Planungsmethoden für diese »Gebäude der Zukunft« vorgestellt.

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3. Abends von Brüssel nach Rosenheim

In einer Keynote skizzierte Dr. Stefan Tostmann von der Generaldirektion Energie der Europäischen Kommission die gewaltigen energiepolitischen Herausforderungen der nächsten Jahrzehnte und machte dabei vor allem eines klar: Ohne die engagierte Mitarbeit von Architekten und Planern sowie der Bauherren und Investoren sind alle politisch gesetzten Effizienzziele zum Scheitern verurteilt. Am Abend dann gab es Gelegenheit, sich in gemütlicher Atmosphäre auszutauschen. Das Team aus Rosenheim hatte für Musik und zwei Attraktionen besonderer Art gesorgt …

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4. Architektonischer Zehnkampf

Am zweiten Tag der Veranstaltung präsentierten die Hochschulteams aus Berlin, Wuppertal, Stuttgart und Rosenheim ihre Wohnhausprojekte, mit denen sie sehr erfolgreich am Solar Decathlon Europe 2010 in Madrid teilgenommen hatten. Dieser europaweite Wettbewerb ist als architektonischer Zehnkampf konzipiert und zielt auf die Errichtung von Nullenergie- und Plusenergiegebäuden ab. In seiner Laudatio würdigte Prof. Manfred Hegger (TU Darmstadt) die hervorragenden Leistungen der Teams und im Einzelnen die Ergebnisse in den Teildisziplinen Architektur, Gebäudetechnik, Komfort und Nachhaltigkeit …

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5. All-Electrical-World?

Häuser, die allein mit Strom betrieben werden, liegen neuerdings im Trend. Kein Öl, kein Gas, kein Wärmenetz und keine Biomasse. Dies gilt besonders für Nullenergiegebäude & Co. Doch überzeugt Strom im Wärmemarkt ökologisch und ökonomisch wirklich? Steuern wir auf eine „All-Electrical-World“ zu? Das hochrangig besetzte Podium sollte Antworten finden zu dieser Frage. Die Diskussion bewegte sich zwischen heftiger Kontroverse und Einigkeit. Denn schließlich wurde ein Akteur identifiziert, der bei der Energieversorgung von Gebäuden und Siedlungen moderieren und steuern muss …

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Zusätzliche Informationen:

SolarArchitektur hoch 4

In diesem Buch werden vier durch und durch innovative Gebäudeprototypen präsentiert. Auf 176 Seiten werden die Gebäudekonzepte in Text, Bild und zahlreichen Grafiken präsentiert und erläutert.

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Forschungsinitiative EnOB

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