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Begleitforschung „Energie in Gebäuden und Quartieren“

Ein Team rund um Prof. Dirk Müller von der RWTH Aachen University analysiert die vielen Technologieforschungs- und Modellprojekte im Forschungsbereich „Energie in Gebäuden und Quartieren“ und bereitet die Ergebnisse und Erkenntnisse projektübergreifend und methodisch abgesichert auf. Eine große, wissenschaftliche Datenbasis wird also genutzt, um Antworten zu entwickeln zu ganz konkreten und praxisrelevanten Themenstellungen für energieoptimerte Gebäude, energieeffiziente Quartiere sowie Wärme- und Kältenetze.

Die Forscher aus fünf Instituten befassen sich mit der systematischen Qualitätssicherung in der Forschung. Sie wollen mit allen Akteuren die Möglichkeiten ausloten, wie erfolgreiche Forschungsansätze schneller in die Praxis überführt werden können. Neben rein technisch-wirtschaftlichen Fragestellungen sollen auch die sozioökonomischen Rahmenbedingungen analysiert werden. Denn der Erfolg eines Projekts, die Übertragbarkeit der Ergebnisse und deren Breitenwirksamkeit werden nicht allein durch die Technik oder die eingesetzten Werkzeuge bestimmt.

Gemeinsam mit den Forschenden in den zahlreichen Projekten will die Begleitforschung wichtige Ergebnisse identifizieren und bewerten, den Wissens- und Ergebnisaustausch fördern, Synergien aufdecken und für Forschung und Technologie wichtige Trends erkennen.

Aufgaben

Die Begleitforschung konzentriert sich auf vier wesentliche Aufgaben: Zunächst einmal sollen aus Projekten und Diskussionen Forschungsfragestellungen für die Gebäudeenergietechnik aufgezeigt werden. Außerdem wird es datenbasierte Trendanalysen geben, auf deren Basis aktuelle technische Entwicklungen und ihre möglichen Potenziale bewertet werden können: Was wird bereits intensiv entwickelt und erforscht? Welche Themen werden in Zukunft wichtig? Antworten darauf identifizieren zugleich Trends und die zukünftig notwendige Technik im Gebäudebereich.

Wie lassen sich Einzellösungen zu einem effizienten Gesamtsystem vereinen? Was lässt sich aus der Summe aller Projekte lernen? Eine systematische, projektübergreifende Analyse aller Forschungsthemen soll diese Fragen beantworten. Daneben soll ein überarbeitetes Berichtswesen eine höhere Transparenz und eine bessere Nachnutzung von Forschungsergebnissen sicherstellen.

Kontakt

Teamleitung / Fokus Anlagentechnik

Prof. Dirk Müller
RWTH Aachen University, Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik E.ON ERC EBC
Tel. + 49 241 80 49760, dmueller(at)eonerc.rwth-aachen.de

Projektmanagement / Fokus Prozesse und sozioökonomische Faktoren

Tanja Osterhage
RWTH Aachen University, Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik E.ON ERC EBC
Tel. + 49 241 80 49783, tosterhage(at)eonerc.rwth-aachen.de

Informationsmanagement und Kommunikation

Katrin Ansorge
RWTH Aachen University, Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik E.ON ERC EBC
Tel. + 49 241 80 49797, kansorge(at)eonerc.rwth-aachen.de

Fokus Stadt und Stadtquartier

Carsten Beier
Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT
Tel. +49 208 8598 1416, carsten.beier(at)umsicht.fraunhofer.de

Fokus Netze und dezentrale Energiesysteme

Dr. Peter Bretschneider
Fraunhofer-Institutsteil Angewandte Systemtechnik IOSB-AST
Tel. +49 3677 461 102, peter.bretschneider(at)iosbast.fraunhofer.de

Fokus Gebäude, Technologien und Bilanzierung

Hans Erhorn
Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP
Tel. +49 711 970 3380, hans.erhorn(at)ibp.fraunhofer.de

Fokus Tools und Datenmodelle

Prof. Christoph van Treeck
RWTH Aachen University, Lehrstuhl für Energieeffizientes Bauen E3D
Tel. + 49 241 80 25030, treeck(at)e3d.rwth-aachen.de

Dokumente und Materialien für Forschungsteams

Leitfaden Monitoring - Messleitfaden Gebäude und Quartiere
Fassung von Januar 2017. 44 Seiten. 7,5 MB.

Dokumente und Materialien für Praxisexperten

Informationen hierzu in Kürze
 

Ergebnisse und Analysen (Stand 12/2015)

 
Viele Informationen zu den Themen und Projekten der Forschungsinitiative EnOB gibt es auf dieser Website. Weitere, wissenschaftlich vertiefende Informationen zu den Modellprojekten gibt es in Form zweier Online-Datenbanken:

EnOB-Datenbank Demonstrationsgebäude (Stand 12/2015)

In erster Linie ist dieses Informationssystem ein Werkzeug für die wissenschaftliche Evaluierung der Projekte und Archivierung der Daten und Fakten. Alle das Projekt charakterisierenden Daten sowie die Energiekennwerte werden als Monats- und Jahreswerte in diesem Informationssystem erfasst und ausgewertet. Auch Dokumente und Abbildungen werden projektbezogen verwaltet.

Für die Öffentlichkeit ist ein Teilbereich der umfangreichen Informationen sichtbar. Von den mehr als 100 erfassten Projekten sind rund die Hälfte bereits vollständig erfasst. Zur Ergebnisvisualisierung können vordefinierte Grafiken und Auswertungen für frei konfigurierbare Gebäudegruppen oder alle Gebäude erzeugt werden. Auf Anfrage ist ein Login mit erweiterten Berechtigungen erhältlich.

zum Informationssystem EnOB-Gebäudemodellprojekte

 

EnOB-Datenbank Gebäudemonitoring im Detail (Stand 12/2015)

Die EnOB-Modellprojekte aus Neubau und Sanierung durchlaufen ein detailliertes, mehrjähriges Monitoring nach wissenschaftlichen Kriterien. Damit werden innovative Konzepte und Technologien auf Ihre Wirksamkeit und Praxistauglichkeit untersucht und die Gebäude können auf der Basis im laufenden Betrieb gezielt optimiert werden. Die mit dem mehrjährigen Monitoring gewonnenen Messdaten stellen eine interessante Datenbasis dar, die für viele Akteure im Bereich Forschung und Entwicklung aber auch für Planer von ambitionierten Bauprojekten nutzbar ist. 

In der EnOB-Datenbank Gebäudemonitoring im Detail werden die detaillierten Daten und Zeitreihen aus den EnOB-Modellprojekten zeitlich hoch aufgelöst archiviert. Die Datenbank enthält aktuell Daten zu 15 gut dokumentierten Projekten und wird schrittweise erweitert.

zur EnOB-Datenbank Gebäudemonitoring im Detail
 


Zusätzliche Informationen:

Leitfaden Monitoring

Neuer Leitfaden für Gebäude und Quartiere

Der Leitfaden formuliert Mindestanforderungen an Messungen bzw. Messkonzepte in Demonstrationsvorhaben der Forschungsinitiative ENERGIEWENDEBAUEN. Er ist Anleitung für Projektleiter, in der Durchführung bzw. Umsetzung ihrer Pilotvorhaben, eigene Messkonzepte zu entwickeln. Auch mögliche Antragssteller erhalten Anhaltspunkte für die erforderliche Qualität der Messtechnik in einem künftigen Projekt. Die bisherigen Monitoring-Leitfäden von EnOB und EnEff:Stadt wurden hier in eine gemeinsame Struktur zusammengeführt und ergänzt.

Fassung vom Januar 2017, 44 Seiten, 7,5 MB.

» Zum Leitfaden Monitoring