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EnOB: Ziele und Schwerpunktsetzungen

In den Forschungsprojekten von EnOB wird am Gebäude der Zukunft gearbeitet. Was heißt das konkret? Für Neubauten bedeutet das, dass der Primärenergiebedarf gegenüber dem heutigen Stand der Technik gemäß EnEV 2009 / DIN V 18599 nochmals halbiert werden soll. Das schließt den Energieaufwand für die Trinkwassererwärmung, Lüftung, Klimatisierung und Beleuchtung sowie Hilfsenergien für Pumpen und Ventilatoren mit ein. Zugleich wird aber bereits - insbesondere im Wohnungsbau - an Konzepten und Technologien für Nullenergie- und Plusenergiehäuser gearbeitet.

Bei der Gebäudesubstanz, gemeint sind die Altbauten, geht es um eine Weiterentwicklung von Konzepten zur konsequenten und nachhaltigen energetischen Sanierung. Dabei sollen bei der Sanierung von Nichtwohnungsbauten die Anforderungen nach EnEV 2009 / DIN V 18599 um mindestens 30% unterschritten werden. Bei der Sanierung im Wohnungsbau gilt es, die Anforderungen an Neubauten nach EnEV 2009 um mindestens 50% zu unterschreiten. Ambitionierte Sanierungskonzepte werden in Verbindung mit neuen Technologien erprobt.

EnOB setzt außerdem einen Akzent auf Forschung und Entwicklung in der Bautechnik und technischen Gebäudeausrüstung. Beispiele sind Niedrig-Exergie-Technologien, Bauelemente mit Vakuumisolation oder innovative Glas- und Fassadensysteme, die in gesonderten Projekten erforscht und zur Anwendungsreife gebracht werden.

Erfahren Sie mehr über Ziele und Schwerpunktsetzungen der Forschungsinitiative EnOB

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Begleitforschung „Energie in Gebäuden und Quartieren“

Ein Team rund um Prof. Dirk Müller von der RWTH Aachen analysiert die vielen Technologieforschungs- und Modellprojekte im Forschungsbereich „Energie in Gebäuden und Quartieren“ und bereitet die Ergebnisse und Erkenntnisse projektübergreifend und methodisch abgesichert auf. Eine große, wissenschaftliche Datenbasis wird also genutzt, um Antworten zu entwickeln zu ganz konkreten und praxisrelevanten Themenstellungen für energieoptimerte Gebäude, energieeffiziente Quartiere sowie Wärme- und Kältenetze.

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Forschungsakzent »Energieeffiziente Schule«

Viele Schulgebäude sind erkennbar in die Jahre gekommen, Schätzungen gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren etwa 40.000 Schulen saniert werden müssen. Das ist eine gute Gelegenheit, Energie einzusparen und gleichzeitig das Lernklima zu verbessern. Mit einer gut geplanten Sanierung und Modernisierung wird die Institution "Schule" aufgewertet. Energieeffizienz bekommt am Lernort Schule eine strategische Bedeutung, daher setzt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hier im Rahmen der Forschungsinitiative EnOB einen besonderen Forschungsakzent »Energieeffiziente Schule«. Mit dieser Schwerpunktsetzung sollen Grundlagen für zukunftsorientierte Schulgebäudekonzepte auf Basis von Modellprojekten entwickelt werden. Beispielhaft werden Lösungen erprobt, mit denen eine deutlich verbesserte Energieeffizienz bei gleichzeitiger Komfortsteigerung sichergestellt werden kann.

Es werden so genannte Plusenergieschulen als Leuchtturmprojekte realisiert. Plusenergiegebäude erzeugen in der Jahresbilanz mehr Energie als sie verbrauchen. Eine weitere Gruppe von Schulen werden den Energiestandard von 3-Liter-Haus-Schulen erreichen. Erfahren Sie mehr über den Forschungsakzent »Energieeffiziente Schule«, über die Ziele, das Team, die Modellprojekte, Monitoring- und Analysemethoden und über die bisherigen Ergebnisse …

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Zusätzliche Informationen:

EnOB konkret

Förderbekanntmachung

Mit der neuen, am 30. Dezember 2014 in Kraft getretenen Förderbekanntmachung will das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die Projekte der Energieforschung stärker vernetzen. Mehr dazu in der News vom 2. 1. 2015.

Förderkonzept EnOB

Ziele, Schwerpunkte, Fördermodalitäten und Projektauswahlkriterien. Veröffentlichung des BMWi vom Januar 2015. PDF, 11 Seiten, 410 kB.
» Download Förderkonzept EnOB

Leitfaden für das Gebäudemonitoring

Für Modellprojekte in den Bereichen Neubau und Sanierung werden hier die Anforderungen an die Datenerfassung formuliert: Welche Kenndaten sind im laufenden Gebäudebetrieb zu erfassen und auszuwerten, damit die Performance der Gebäude nach EnOB-Standards und wissenschaftlichen Kriterien bewertet und optimiert werden kann. Fassung vom September 2012, 49 Seiten, 1,5 MB.
» Download Leitfaden Monitoring

 

Kontakt

Mit der Durchführung des Förderkonzeptes ist der Projektträger Jülich (PtJ) im Forschungszentrum Jülich durch das BMWi beauftragt. Er übernimmt die fachliche und administrative Beratung sowohl des Ministeriums als auch der Antragsteller. Der Projektträger Jülich begleitet weiterhin die Zuwendungsempfänger in laufenden Vorhaben, prüft die Nachweise und überwacht die Verwertung der Vorhabensergebnisse nach Beendigung der Vorhaben.

Projektträger Jülich
Geschäftsbereich ERG
Forschungszentrum Jülich GmbH
52425 Jülich
Tel. 02461 / 61-3363
Fax 02461 / 61-3131
Weblink Energieoptimiertes Bauen

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Bereich Energieforschung
Weblink Energieforschung