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Fraunhofer ISE

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KategorieForschung, Dienstleistungen
ProfilSolarthermie, Solares Bauen, Solarzellen, elektrische Energieversorgung

Mitwirkung in folgenden Projekten:

Technologiestatus: Phase 5
Rahmenprojekt LowEx

Klimaaktive Wärmespeicher in Baustoffen

Gebäude können mit deutlich geringerem Energieeinsatz temperiert werden, wenn man den üblichen Baustoffen mikroskopisch kleine, gekapselte Phasenwechselmaterialien beimischt. Diese PCMs (engl. Phase Change Materials) nutzen den Phasenübergang um Energie zu speichern. Der Vorgang lässt sich durch Wasser führende Systeme, in der Regel Kapillarrohrmatten, die großflächig installiert werden, gezielt und energieeffizient steuern. So können bislang ungenutzte Wärmequellen und –senken erschlossen werden.

ModBen - Modellbasierte Betriebsanalyse von Gebäuden.

ModBen – Modellgestützte Betriebsführung von Gebäuden

Im Betrieb von Gebäuden steckt ein großes Energie- und Kosteneinsparpotenzial: Mit diesem Forschungsprojekt wurden modellbasierte Methoden und Werkzeuge für die Fehlererkennung und Optimierung entwickelt. Es handelt sich um die automatische Erkennung untypischer Betriebszustände sowie um die manuelle Fehlererkennung auf Basis einer speziellen Datenvisualisierung. Die Verfahren wurden an sechs Demonstrationsgebäuden erprobt. 10 bis 30 Prozent Energie konnten eingespart werden.

Will in Sachen Energieeffizienz beispielhaft sein: Die neue Discounter-Filiale von Aldi Süd in Rastatt
Gebäudetyp Produktionsstätten, Gewerbebauten
Projektstatus: Phase 3
Rahmenprojekt EnBau

Energieeffizienter Supermarkt nutzt Tageslicht und Erdreichkälte

Discounter und Lebensmittelketten bauen ihre Märkte zumeist mit einer standardisierten Architektur und Ausstattung. Energieeffizienz und Raumkomfort sind dabei zwar ein Thema, sie stehen jedoch nicht ganz vorne auf der Prioritätenliste. Das könnte sich bald ändern, wie ein Projekt von Aldi Süd zeigt. Der Discounter erprobt mit einer neuen Filiale in Rastatt die „Energiesparfiliale der Zukunft“. Und tatsächlich ist das Gebäudeenergiekonzept bemerkenswert innovativ. Damit will der Discounter gegenüber Standardmärkten 50 Prozent Energie einsparen.

Straßenansicht der sanierten Druckerei Engelhardt & Bauer
Gebäudetyp Büro- und Verwaltungsgebäude
Projektstatus: Phase 5
Rahmenprojekt EnSan

Neues Klima in Karlsruher Druckerei

Die Gewerbeimmobilie aus den 1970er Jahren sollte grundlegend modernisiert werden. Der Flachbau für etwa 120 Mitarbeiter hatte dieselben Schwächen wie viele Gebäude aus dieser Zeit: Hoher Energieverbrauch, unzureichende Tageslichtversorgung, schlechte Luftqualität und thermische Unbehaglichkeit sowohl im Sommer als auch im Winter.

WUFI Plus Therm – eine kostenfreie, relativ einfach bedienbare Gebäudesimulationssoftware

WUFI Plus Therm – Reduzierte Komplexität für die thermische Gebäudesimulation

WUFI ist ein Simulationsprogramm zur Berechnung des gekoppelten Wärme- und Feuchtetransports in Bauteilen. Das hauptsächliche Anwendungsgebiet war zunächst die Prognose möglicher Feuchteschäden oder feuchtebedingter Wärmeverluste unter natürlicher Wettereinwirkung. Schrittweise wurden die Fähigkeiten erweitert zu einer komplexen Software zur Simulation kompletter Gebäude einschließlich Heizungssystem und Belüftung. Mit WUFI Plus Therm wurde jetzt eine deutschsprachige Version entwickelt, die den Fokus auf die thermische Simulation setzt.

TEK –Teilenergiekennwerte für Nichtwohngebäude im Bestand

Im Bestand von Nichtwohngebäuden existieren große, wirtschaftliche Energieeinsparpotenziale. Dies gilt insbesondere für größere Gebäude mit komplexer Gebäudetechnik. Einsparmöglichkeiten gibt es beim Heizenergieverbrauch und vor allem beim Strombedarf für Beleuchtung, Lüftung, Klimatisierung und Arbeitshilfen. Mit diesem Forschungsprojekt wird eine Methodik entwickelt, mit der die Qualität von Gebäuden relativ einfach analysiert und energetische Schwachstellen rasch identifiziert werden können. Das Verfahren basiert auf einem Excel-basierten PC-Tool „TEK – Teilenergiekennwerte“, das jetzt erhältlich ist.

Dachelement mit Vakuumdaemmung Variotec
Technologiestatus: Phase 3
Rahmenprojekt ViBau

Sandwich-Bauelemente mit Vakuumisolation

Sandwich-Bauelemente erlauben einen variantenreichen Materialmix und sind im Bauwesen vielseitig einsetzbar. Mit diesem Forschungsprojekt wurden Sandwich-Bauelemente mit integrierter Vakuum-Dämmung entwickelt. Sie werden jetzt an einem Demonstrationsgebäude praktisch erprobt und wissenschaftlich ausgewertet.

Zu sehen ist der Eingangsbereich der bestehenden Schule im unsanierten Zustand
Gebäudetyp Kindergärten, Schulen
Projektstatus: Phase 1
Rahmenprojekt EnSan

Sanierung und Erweiterung zur Plus-Energie-Schule

Ein Modellprojekt im Forschungsakzent „Energieeffiziente Schule“: Im Rostocker Stadtteil Reutershagen sollen Schüler statt an drei verschiedenen Schulstandorten zukünftig in einem energetisch sanierten, zentralen und erweiterten Schulgebäude lernen. Die Schule soll den Plus-Energie-Standard erreichen, sie wird also mehr Energie produzieren als das Gebäude über das Jahr hinweg verbraucht. Das Projekt ist übertragbar auf andere Schulen, weil dieser Gebäudetyp in den neuen Bundesländern weit verbreitet ist und in ähnlicher Form auch in den westlichen Bundesländern existiert.

Gebäudetyp Büro- und Verwaltungsgebäude
Projektstatus: Phase 5
Rahmenprojekt EnBau

Passiv-Bürohaus Lamparter

Dieses schlanke Bürogebäude zeigt eindrucksvoll, wie energetische Performance und Raumkomfort kostengünstig erreicht werden können. Der Erfolgsfaktor war hier sicherlich ein von Anfang an klar orientierter Bauherr. Das Konzept basiert auf der Passivhaus-Bauweise. Das Energiekonzept setzt auf ein Lüftungssystem mit Wärmerückgewinnung und Erdreichwärmetauscher. Geheizt und gekühlt wird mit Luft, nicht ganz unproblematisch für das Thema Brandschutz.

Solvis Verwaltungsbau
Gebäudetyp Produktionsstätten, Gewerbebauten
Projektstatus: Phase 5
Rahmenprojekt EnBau

Nullemissionsfabrik Solvis

Der Neubau von Produktion und Verwaltung eines der führenden deutschen Solarunternehmen setzt zu 100% auf erneuerbare Energien. Konsequent energiesparend geplant soll der gesamte, noch verbleibende Primärenergiebedarf durch eine Kombination der Energiequellen Sonne und Biomasse gedeckt werden.

Das Verwaltungsgebäude der Firma Pollmeier wurde 2002 mit dem Deutschen Fassadenpreis ausgezeichnet.
Gebäudetyp Büro- und Verwaltungsgebäude
Projektstatus: Phase 5
Rahmenprojekt EnBau

Verwaltungssitz Fa. Pollmeier

Ein Gebäude mit hochwertigen Arbeitsplätzen und zugleich ambitionierten Energiekennwerten war das Ziel der Planer des neuen Verwaltungsgebäudes der Firma Pollmeier. Die moderne Architektursprache hat sich bereits in der Auszeichnung mit dem Fassadenbaupreis im Jahr 2002 gelohnt.

Gebäudetyp Büro- und Verwaltungsgebäude
Projektstatus: Phase 5
Rahmenprojekt EnBau

Neubau Fraunhofer-Institut ISE

Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ist kein gewöhnlicher Gebäudenutzer. Denn für die energetische Konzeption des Neubaus konnte das Institut sein Forschungs- und Entwicklungswissen beisteuern. So entstand ein Gebäude, das die Nutzungsanforderungen eines Forschungsinstituts mit gestalterischer Qualität, Raumkomfort und Energieeffizienz vereinbaren soll.

Gebäudetyp Büro- und Verwaltungsgebäude
Projektstatus: Phase 5
Rahmenprojekt EnBau

Neubau Umweltbundesamt Dessau

Der Neubau des Umweltbundesamtes (UBA) in Dessau fällt auf. Angelegt als farbenfrohes, sanft geschwungenes „Band“ aus den Materialien Holz, Metall und Glas prägt der Gebäudekomplex das ganze Areal. Auch in Sachen Energieeffizienz und Ökologie hat das von Sauerbruch Hutton Architekten geplante Gebäude einige Ambitionen. Als EnOB-Modellprojekt wurde das Gebäude einem intensiven wissenschaftlichen Monitoring unterzogen. Die Ergebnisse liegen jetzt vor.

Im Vordergrund: Zwei Exponate mit Vakuumisolierglas auf der Messe glastec 2007 in Düsseldorf
Technologiestatus: Phase 2
Rahmenprojekt ViBau

Next Step: Vakuumisolierverglasung

Vakuum anstelle von Edelgasen – mit dieser Technologieentwicklung könnte den Verglasungen nochmals ein großer Entwicklungsschritt gelingen. Mit diesem Forschungsprojekt soll nun der Nachweis erbracht werden, dass evakuierte Verglasungen mit speziellen Funktionsschichten für die Architektur technisch machbar sind.


Zusätzliche Informationen: